Fische in der Ostsee

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AalAal

Saison: In der Ostsee von August bis November, Zuchtaal ganzjährig.

Größe: Weibchen bis zu 150 cm, Männchen bis zu 50 cm


Der Fisch:
Aale laichen im Sargasso-Meer vor der Küste Floridas. Die Aallarven werden dann von Strömungen über den ganzen Atlantik bis nach Europa getrieben. Während der drei Jahre dauernden Reise Richtung Norden verwandeln sich die Larven in durchsichtige Glasaale von ca. 7 cm Länge. Diese Glasaale wandern dann ins Süßwasser und wechseln ihre Farbe, um zu Gelbaalen zu werden. Wenn sie nach etwa 10 Jahren voll ausgewachsen sind, ändernd sie nochmals ihre Farbe und werden zu Blankaalen mit einem glänzend schwarzen Rücken und einer blassen Bauchseite. In diesem Alter wandern sie ins offene Meer und verschwinden aus den Küstengewässern.

Weiterlesen: Aal

 

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DorschDorsch

Saison: Die beste Qualität hat der Dorsch in den Monaten
September bis April.

Größe: Bis zu 150 cm

Der Fisch: In der Ostsee gibt es zwei Dorschbestände: den westlichen Bestand mit der Laichzeit von Februar bis April und den östlichen Bestand mit der Laichzeit Mai bis Juli. Die Grenze der Bestände liegt etwa bei der Insel Bornholm.

Weiterlesen: Dorsch

 
 

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flunderFlunder

Saison: ganzjährig

Größe:
20 bis 30 cm, max. bis 50 cm. Exemplare über 30 cm sind jedoch eine Seltenheit. Die Flunder kann bis zu 3 kg wiegen.


Der Fisch: An der Nordsee wird dieser Plattfisch “Butt” genannt, je nach seiner genauen Herkunft Weserbutt, Elbbutt, Wattbutt, an der Ostsee heißt er allgemein Flunder. Die Flunder ist ein ausgesprochener Grundfisch. Ihr Lebensraum reicht von der Gezeitenzone bis in 30 m Tiefe. In der Sommerzeit findet man sie auch häufiger in flachen Gewässern, besonders in Flussmündungen, Lagunen und Buchten. Die Flunder besitzt einen ovalen, stark abgeflachten Körper mit kleiner Mundspalte. Beide Augen liegen auf einer Seite, meist rechts. Den Körper der Flunder bedecken kleine, glatte Schuppen. Entlang der Seitenlinie und an der Basis der Rücken- und Afterflosse liegen dornige Hautwarzen.

Weiterlesen: Flunder

 
 

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HeringHering

Saison: Ganzjährig, in der Ostsee Februar bis Mai.


Der Fisch:
Der atlantisch-skandinavische Hering kommt in drei separaten Arten vor: der norwegische Hering (im Frühling laichend), der isländische Hering (im Frühling laichend) sowie der sommerlaichende isländische Hering. In der Nordsee und Ostsee und im Skagerrak gibt es weitere Heringsbestände, die ebenfalls eine wichtige Quelle für den kommerziellen Fischfang darstellen.

Weiterlesen: Hering

 
 

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LachsLachs

Saison: Schutzbestimmungen legen die Fangsaison fest. Zuchtlachs wird das ganze Jahr über angeboten.

Größe: Bis zu 150 cm, Gewicht bis zu 35 kg

Der Fisch: Der atlantische Lachs ist ein anadromer Fisch: Er wandert zum Laichen ins Süßwasser und lebt ansonsten im Meer. Er laicht im Herbst. Die Eier liegen vergraben im Flußbett, bis die Jungen im April oder Mai schlüpfen. Nach zwei bis fünf Jahren im Fluß machen die jungen Lachse eine Wandlung durch, die sogenannte Smoltifikation, die sie in die Lage versetzt, im Salzwasser zu leben. Als Smolte wandern die jungen Lachse flußabwärts ins Meer. Im Meer legt der Lachs auf der Suche nach Nahrung große Strecken zurück und wächst sehr schnell. Nach zwei bis vier Jahren ist der Fisch voll ausgewachsen und beginnt die Wanderung zurück zu seinem Heimatfluss, um zu laichen.

Weiterlesen: Lachs

 
 

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MakreleMakrele

Saison: April bis November

Größe: Bis zu 66 cm, aber selten länger als 40 cm

Der Fisch: Die Makrele ist ein pelagischer Fisch, der sehr schnell schwimmen kann und im Sommer und im Herbst in großen Schwärmen entlang der Küste Norwegens bis in den Skagerrak, die Nordsee und den südlichen Teil der norwegischen See wandert. In Europa teilt man die Makrelenfamilie in zwei Hauptbestände: Ein Teil lebt westlich der britischen Inseln, der andere in der Nordsee und im Skagerrak. Fischfang: Jedes Jahr werden in Norwegen 140.000 bis 160.000 Tonnen Makrelen angelandet, von denen der größte Teil aus atlantischen Makrelen besteht, die im Sommer in die Nordsee und in den Skagerrak gewandert sind. Gegen Ende des Jahres schwimmen die voll ausgewachsenen Fische aus der Nordsee zu ihren Laichgründen westlich und südwestlich von Irland zurück, wo sie im März mit dem Laichen anfangen. Der Großteil des kommerziellen Makrelenfangs findet in den Sommermonaten statt.

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ScholleScholle

Saison: Juli bis Dezember

Größe:
25 bis 40 cm, einzelne Weibchen können bis 95 cm groß werden.




Der Fisch:
Die Scholle ist ein Plattfisch mit den Augen auf der rechten Seite. Diese ist glatt und braun und mit den charakteristischen rötlichen Flecken gesprenkelt. Die Scholle ist in der Nordsee sehr verbreitet, von der Gezeitenzone bis hinab in Tiefen von 250 m. In der westlichen Ostsee wird sie als Beifang in der Dorschfischerei mit angelandet.

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SprotteSprotte

Saison: Februar bis April, September bis Dezember

Größe: ca. 8 bis 10 cm


Der Fisch:
Sprotten ähneln dem Hering, sind aber viel kleiner. Die Sprotte ist ein pelagischer Fisch, der in riesigen Schwärmen auftritt. Man findet Sprotten in vielen Meeren, selbst im Brackwasser. Die Ostseesprotte ist etwas kleiner als die Sprotte in der Nordsee und im Ärmelkanal.

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SteinbuttSteinbutt

Saison: Ganzjährig

Größe: Bis zu 1 m in norwegischen Gewässern,
normalerweise 40 bis 50 cm.





Der Fisch:
Der Steinbutt ist ein Vertreter der Familie der Plattfische. Er ist von beinahe perfekter Kreisform. Der Steinbutt hat beide Augen auf der linken Seite und große knochige Knoten auf der dunklen Oberseite. Er lebt in der Gezeitenzone und hinab bis in Tiefen von ca. 80 m. Man findet den Steinbutt oft teilweise in den Meeresboden eingegraben, in Sand, Kies, Felsen und Ablagerungen versteckt. Der Steinbutt ist ein aktiver Raubfisch, und ausgewachsene Exemplare ernähren sich fast ausschließlich von anderen Fischen.

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